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Angst und der Krieg

Dieses schreckliche Gefühl des Abschieds.

Jeder kennt das.

Man verlässt die Personen, die man liebt und nie verlieren möchte.

 

Genau dieses Gefühl habe ich momentan.

Ich fühle mich innerlich etwas zerrissen.

Dabei bin ich morgen nur den ganzen Tag weg. 

Nicht über Nacht.

Nicht mehrere Tage.

 

Aber trotzdem taucht dieses Gefühl auf.

Eigentlich freue ich mich auf den Schulausflug.

Das Ziel kein Grund zur Freude.

Dachau.

KZ.

 

Wir, die gesamte Stufe fährt mit dem Bus.

Ich habe das Gefühl ins Nichts zu fahren.

Beklemmung.

Angst nicht zurück zu kommen.

Szenarien von Busunfällen.

Angst vor dem Abschied für immer.

 

Wieso sollte etwas passieren? Wieso sollten wir nicht zurückkehren?

Gedanken.

Ein ewiges Hin und Her.

Es macht das Ganze nicht besser.

 

Hat das mit der Angst verlassen zu sein zu tun?

Ist das die Verlustangst?

Wir werden morgen auf der Busfahrt Spaß haben.
Wie immer.

Auch wenn das Ziel traurig ist.

 

Die meisten können es nicht nachvollziehen was damals geschah.

Ich bin ehrlich ich auch nicht.

Denn wenn man drüber nachdenkt ist das Geschehene schrecklich.

Aber nur unsere Großeltern oder Eltern können das nachvollziehen.
Zeitzeugen.

 

Letzte Woche schauten wir in Geschichte einen Film.

Ein Film über den ersten Weltkrieg.

Angriffe zwischen Franzosen und Deutschen.

Nachgestellter Hollywood-Film, wie unser Lehrer meinte.

Verdammt gut nachgestellt.

 

Schwarz-weiß.

Laut.

Traumatisierend.

Meine Empfindung.

 

Zu sehen, traumatisierte Soldaten, viele Tote, Brutalität.

Zu hören, Geschrei und Knalle.

Kaum erträglich.

Das Gefühl mitten drin zu sitzen.

Horror.

Es gibt kein schlimmeres Gefühl.

Mir wurde total kalt.

 

Seitdem kann ich nachvollziehen wie sich meine Großeltern damals gefühlt haben müssen.

Traurige Kindheit.

Trauriger Start ins Leben.

Dahingegen sind unsere heutigen Probleme echt winzig.

Abgesehen von den Problemen, die mit Krieg zu tun haben.

 

 

 

5.10.14 23:10
 
Letzte Einträge: Abi und was nun?, Wie schön du bist , Wer bin ich?, Mein freiwilliges soziales Jahr, kurz FSJ, Meine Krankheit, Veganismus


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Doreen / Website (6.10.14 23:20)
...alle Probleme, alle Krisen, ob gesellschaftlich oder persönlich haben ihr Gewicht, das getragen sein muss...eine Gewichtung, was schlimmer oder weniger schlimm ist, kann es nicht geben...trotzdem finde ich es gut, dass Du diese Geschehen von damals versuchst in emotionale Worte zu fassen...LG Doreen

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